Der Beruf des Weissküfers ist alt. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Deutschland
und der Schweiz waren in Haushalten Holzgefässe mit Dauben und Holzreifen schon im
12. Jahrhundert stark verbreitet.
Die heutige Bezeichnung "Weissküfer" muss man im Zusammenhang mit der alten, aus
dem Deutschen stammenden Bezeichnung Weissbinder sehen. Mit diesem Namen wurden die weissen
Holzreifen, mit der der Weissküfer seine Gefässe bindet, beschrieben.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden immer weniger Holzgefässe verwendet. Neue
Materialien wie Glas, Keramik und Zinn fanden zusehends Verbreitung.
In unserem Siedlungsraum vermochte sich die Weissküferei offensichtlich zu halten.
Folgende Gründe können ausschlaggebend gewesen sein:
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